Mit der Queen Mary 2 von Bremerhaven nach New York über Southampton 17.- 29.11.2025
Mit der Bahn ging es am 15.11.25 zunächst von München nach Hamburg. Hamburg war kalt und es regnete. Typisch Hamburg, aber ich habe die Freundlichkeit der Menschen genossen. Am Sonntag in das Café de Paris, das Restaurant befindet sich in der Nähe des Rathauses und hat eine Geschichte. Berühmte Menschen müssen dort schon Gäste gewesen sein, das lässt sich aus den Tischuntersetzern ersehen, nachfolgend einige Bilder. Am Abend stand ein Besuch des St. Pauli Theaters an. Gespielt wurde „Das Großstadtrevier“, ein Stück nach der gleichnamigen Fernsehserie. Mehr hierzu mit diesem Link.p>Your content goes here. Edit or remove this text inline or in the module Content settings. You can also style every aspect of this content in the module Design settings and even apply custom CSS to this text in the module Advanced settings.
Eigentlich sollte die Einschiffung von Hamburg aus stattfinden, jedoch wurden wir nach Bremerhaven beordert. Grund hierfür war, dass das Schiff ein technisches Problem hatte und die Reparatur nur in Bremerhaven durchgeführt werden konnte.
Der Transfer von Hamburg war mehr als chaotisch, die Einschiffung verzögerte sich um 2,5 Stunden. Jedoch kamen wir pünktlich nach zwei Tagen in Southampton an. Gerne hätte ich hier an dem Ausflug nach Stonehenge teilgenommen. Dort war ich das letzte Mal 1968, als ich zum ersten Mal in England war. Jedoch verhinderte eine falsche Auskunft diesen Ausflug und in Anbetracht des schlechten Wetters war ich nicht so traurig.
Am 19.11. ging es dann abends, an der irischen Küste entlang, auf der Titanic-Route nach New York. Insgesamt neun Tage ohne Internet und Telefon – was für eine Aussicht? Schon vorweggesagt, ich habe es sehr genossen. Das tägliche Programm für die Reisenden war sehr abwechslungsreich und die Tage vergingen im Flug. Nachmittags gab es die wunderbare Afternoon Tea Time, im Queens Romm mit Scones und Sandwiches. Eine gute englische Sitte. Daneben gab es auf dem Schiff ein Casino, einen Nachtclub, eine Disco und verschiedene Bars. Abends ging es meistens in den Commodore Club, mit angeschlossener Churchills-Zigarrenlounge. Für Zigarettenraucher war dort kein Zugang. Diese mussten auf Deck acht, hinten in der Laube ihren Qualm ausstoßen. Ja, die Laube ist eine deutsche Erfindung aus dem 19. Jahrhundert, als die Deutschen anfingen die Oceanliner-Schiffe zu bauen. Dies berichtete Ivo Mechtel, Marinehistoriker aus Berlin. Die Engländer nannten diese Stelle am Ende des Schiffs Veranda und die Franzosen benannten diesen besonderen Platz als Café de Paris. Diese Details und noch mehr Informationen über die Kreuzfahrtgeschichte und dem ewigen Kampf zwischen Engländern und Deutschen, wer das blaue Band der schnellsten Atlantiküberquerung gewinnt, wurden uns in sehr interessanten und spanenden fünf Vorträgen von Mechtel vermittelt. Auf der Queen Mary gab es auch direkt daneben ein Steakhaus „Veranda“. Einzelheiten könnt ihr aus dem Schiffsplan entnehmen (siehe Pdf-Datei). Die Laube, die Raucherecke, war der soziale Treffpunkt. Hier traf man Menschen aus den USA, aus Australien, England, und auch sehr viele Deutsche. Einige von diesen Mitreisenden setzten die Reise von New York in die Karibik fort. Das Schiff hatte dreizehn Decks und täglich wurden drei Decks umrundet, gleich 2100 m. Damit wurde die sehr gute Verköstigung abgearbeitet. Meinem Fitnesszähler hat es sehr gut gefallen. Mein Freund Sigmund Gottlieb hat drei deutsche Vorträge gehalten, die sehr gut besucht waren. Es waren jedoch nur 250 deutschsprachige Gäste an Bord, aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Zu vergangenen Reisen wenig, wie die Reederei erklärte.
Anbei ist beispielhaft ein Tagesprogramm beigefügt, das immer am Vorabend verteilt wurde. So hatte man die Qual der Wahl wie der nächste Tag verbracht wird.
Nach dem Check-In im Hotel 3232 ging es zum National September 9/11 Memorial und Museum. Ausführliche Informationen zur Gedenkstätte und Museum findet Ihr hier.
Gleich daneben befindet sich das One World Trade Center, auch Freedom Tower genannt.
Gleich nach dem Terroranschlag am 09.11.2011, begann man bereits in 2002 mit dem Wiederaufbau des Geländes. Neben den Twin Towers wurden viele Gebäude in der Nachbarschaft beschädigt und mussten abgerissen werden.
Abends stand dann die Besichtigung des Empire State Building an, einst das höchste Gebäude von New York und bis 1972 der Welt (443 Meter). Das Gebäude war in nur wenigen Minuten zu Fuß vom Hotel aus gut zu erreichen.
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